Ein wunderschönes Weihnachtsfest…

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…im engen Kreis Eurer Liebsten, viele glückliche Momente, ein leckeres Weihnachtsessen und viel Zeit zum Genießen,
das wünsche ich Euch.

Es ist schön, jedes Jahr aufs Neue, die gepflegte Tradition der Weihnacht erleben zu dürfen.
Geschenke packen, die Vorfreude auf den Weihnachtsabend, alle wieder beisammen zu sehn, und das alljährliche Weihnachtsgericht zu schlemmen.
Was gibt es bei Euch zu Weihnachten zum Essen?
Behält Ihr Eure Tradition bei, oder probiert Ihr immer wieder neue Weihnachts-Gerichte aus?

Bei uns wird doch ab und zu an Weihnachten speziell aufgekocht,
sei es Fischiges, wie Huchen, oder Forellen;
auch Wild, wie Reh mit Ofengemüse und Rotweinsoße…
aber auch Klassiker, wie Gänsebraten mit Kartoffelknödeln und Blaukraut, glasierten Apfelspalten und Preiselbeeren …
Aber eins fehlt nie! ..das gibt es immer: Dreierlei Bratwürschtl mit Sauerkraut und Kartoffelpüree!
Tradition bleibt immer ein fester Bestandteil, weil man sich gerne an die alten Zeiten erinnert und diese mit Freude auferleben lässt.

In diesem Sinne, habt alle ein wundervolles besinnliches Weihnachtsfest!

Eure Katharina

 

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WeihnachtsPlätzchen

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WeihnachtsBäckerei!

Es gibt nichts schöneres, wie die Vorfreude auf Weihnachten… und selbst gebackene Plätzchen!
Heute hab ich mein Urgroßmutter-Rezept aus dem RezepteBuch gekramt und los gings:

Honig-Zimt-Plätzchen

100 g Honig
75 Gramm Butter
1/2 Vanilleschote
1 TL Zimtpulver
1 Pr Salz

1/2 Orangenabrieb
1 Ei
25
0 g Weizenmehl
1/2 TL Natron

Butter mit Honig in einen Topf geben und erwärmen,
Zimtpulver, Vanillemark, Pr. Salz und Orangenabrieb dazu
Danach 1 Ei verquirlen, mit der Masse vermengen,
Mehl mit Natron vermischen und zuletzt alles zusammen zügig zu einem Teig kneten.
In Plastikfolie einwickeln und mindestens 1 Stunde (am besten über Nacht) in den Kühlschrank legen.

Arbeitsfläche leicht mit Mehl bestäuben und 1 cm gleichmäßig dick ausrollen,
mit verschiedenen Keksausstechern Plätzchen herstellen und im Backofen bei 170 – 180°C ca. 10 Minuten backen.

Wichtig!
Die Plätzchen beim Backen beobachten, denn am besten sind sie, wenn der Rand noch nicht gebräunt ist.
Man hat das Gefühl, wenn man vorsichtig auf die Plätzchen drückt, dass sie noch nicht durchgebacken sind, aber dann sind sie genau richtig gebacken und bleiben weich!
(sobald die Ränder eine Bräunung bekommen, fangen sie das Austrocknen an)

Zuckerglasur:

250 g gesiebter Puderzucker
1/2 Orange, ausgepresst

beides miteinander verrühren.
Die Glasur muss zähfließend sein!
In eine Spritztüte füllen mit feiner Öffnung.
Diverse Muster auf die ausgekühlten Plätzchen spritzen.

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Weihnachten in der Markthalle Neun – Kulinarische Kultur ist mit Koch- & BackKursen dabei!

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weihnachtMHneun

In der Zeit vom o9. – 23. Dezember veranstalte ich verschiedene weihnachtliche Koch- & BackKurse in der Markthalle Neun
(Eisenbahnstraße 42/43, 10997 Berlin).
Lasst Euch inspirieren, werft einen Blick auf meine Kurse, seid dabei!
Ich freue mich auf Euch.
Info: Begrenzte Teilnehmerzahl!

 

Dienstag
18 – 21 Uhr Weihnachtliche Nachspeisen, einfach zubereitet

10430907_729904167095846_7630657966154691609_nMacht mit, bei meinem Dessert-KochKurs in der Markthalle Neun
Kleine, feine fruchtige Törtchen, leckere Crèmes & Mousses.
Saisonale Früchte & Nüsse – leicht und originell zubereitet!
Lasst Euch überraschen.

Rezepte gibt´s dazu und die Leckereien dürfen von Euch gleich vernascht oder mit nach Hause genommen werden.

35 € pro Person
Anmeldung: hallo@kulinarischekultur.de

 

Freitag
18 – 21 Uhr Markteinkauf, saisonale & regionale Lebensmittel, Warenkunde und Zubereitungstipps

10842210_729419013811028_1893187329340784439_oWas hat gerade Saison?
Was kann man aktuell auf den heimischen Märkten einkaufen?
Lernt die Lebensmittel aus Eurer Heimat kennen – Regional & Saisonal steht heute auf dem Programm!

Wir gehen gemeinsam über den Wochenmarkt der Markthalle Neun und kaufen frische Zutaten für unseren KochKurs ein.
Ihr werdet wichtige Infos, Inhaltsstoffe, die Lagerung und Verarbeitungs-Tipps über die gekauften Lebensmittel bekommen.
Wir bereiten unsere Ingredienzien köstlich zu und verspeisen diese dann auch.

35 € pro Person
Anmeldung: hallo@kulinarischekultur.de

 

Samstag
13 – 16 Uhr Weihnachtsgebäck selbst gemacht

IMG_3842Plätzchenteige selbst herstellen, Tipps & Tricks im Umgang mit Mürbteig & Co.
ausrollen, ausstechen, backen, verzieren… alles was in der Weihnachtsbäckerei passiert, wird hier detailliert erklärt.
Rezepturen, ausführliche Anleitungen und produzierte Plätzchen inbegriffen!

35 € pro Person
Anmeldung: hallo@kulinarischekultur.de

 

Samstag
17 – 2o Uhr Was soll ich an Weihnachten kochen?

10848996_730607623692167_4141888698738254368_oJedes Jahr stellen wir uns die Frage,
denn es soll nicht immer das gleiche geben…

Lasst Euch von meinen Rezepten inspirieren, kocht mit und seht, was wir alles aus regionalen und saisonalen Zutaten alles kreieren können.

35 € pro Person
Anmeldung: hallo@kulinarischekultur.de


 

 

Info zu den KochKursen in der Markthalle Neun – Eisenbahnstraße 42/43 – Berlin Kreuzberg

Maximale Teilnehmerzahl: 10 Personen, 35 € pro Person
Anmeldung vor Ort, Facebook, E–Mail: hallo@kulinarischekultur.de

Kinderbackstube mit Kulinarische Kultur

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IMG_3578Auf dem Naschmarkt in der Markthalle Neun kamen heute die Kleinen ganz auf ihre Kosten – Plätzchenbacken vom Feinsten!
Ärmel zurück gekrempelt und Los gehts!

Wir haben unsere eigenen Plätzchenteige hergestellt: mit Kakao, mit Zimt und mit Zitrone – für jedes Schleckermäulchen etwas dabei.
Zuerst war Kneten angesagt; dann kam das Nudelholz ins Spiel, und es wurde kräftig ausgerollt.
Danach gings ans Ausstechen. So viele verschiedene Motive, die Kinder waren hellauf begeistert. ..rauf auf ein Backblech und rein in den Ofen.IMG_3587 IMG_3592 IMG_3597

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Endlich fertig gebacken!
Jetzt geht´s ans Verzieren.. zuerst haben wir eine Zitronenglasur hergestellt, ganz einfach: Saft von einer Zitrone plus gesiebten Puderzucker, nach Lust und Laune eine Prise Zimt dazu, alles gut miteinander verrühren.

Das Beste kommt zum Schluss …viele kunterbunte Zuckerperlen 🙂 IMG_3603 IMG_3608 IMG_3616

Jeder durfte dann noch seine eigene Plätzchen-Tüte bemalen, Namensschildchen dazu – fertig!

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Irma und ich danken unseren fleißigen Leckerl-bäckerinnnen & -bäckern!
Hat sehr viel Spaß gemacht mit Euch Schleckermäulchen!
🙂

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Impressionen vom Naschmarkt

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Heute hat sich die Markthalle Neun in Kreuzberg ganz den Leckereien & Süßigkeiten gewidmet.

Verschiedenste Pâtisserien, Chocolatiers, Praliniers und Bäckereien präsentiereten ihre Kunstwerke. Seht selbst

IMG_3561 IMG_3562 IMG_3563 IMG_3565 IMG_3566Pasteis de Nata – Gewinner der Süßen Schnecke 2o14

 

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IMG_3571IMG_3573IMG_3572IMG_3570Enie van de Meiklokjes war zu Gast und hat in der Jury
über die „Die süße Schnecke 2o14“ abgestimmt.

Und die glücklichen Gewinner sind:
Tigertörtchen mit ihren „Cuptails“,
Paz D’Alma für ihre grandiosen „Pasteis de Nata“
und schließlich Theobro.ma für die „Ziegenmilch 66“

GRATULATION!!

 

KuKu auf dem Naschmarkt in Berlin – Sonntag o7. Dezember

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Naschmarkt in der Markthalle Neun

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Anders Weihnachten – Naschmarkt im Advent

Weihnachtsbäckerei wie selbst gemacht gibt’s beim Berliner Naschmarkt am 7. Dezember. Ob Lebkuchen, Plätzchen, Schokolade, Kuchen, Torten, Macarons, Cakepops oder Marmelade – alle angebotenen Süßigkeiten werden ohne synthetische Konservierungs-, Aroma- und Farbstoffe liebevoll mit der Hand in der Region hergestellt. Die Zutaten kommen bevorzugt aus Bio-Anbau und fairem Handel.

Auch in diesem Jahr verleiht eine fachkundige Jury die Auszeichnung „Süße Schnecke für bestes Berliner Naschwerk“ in Zusammenarbeit mit der Initiative „Berliner Meisterköche“. Der Jury gehören an:

  • Enie van de Meiklokjes, Moderatorin der Backsendung „Sweet & Easy“ – Enie backt
  • Marcus Zimmer, Aufsteiger des Jahres 2014 der Berliner Meisterköche von Berlin Partner
  • Anne Seubert, Deutschlands einzige Kekstesterin und Yelps CM für Berlin
  • Clemens Niedenthal, Gastro-Redakteur des tip Berlin.

Die öffentliche Preisverleihung findet in Anwesenheit der Juroren um 13 Uhr statt.

Außerdem für die Kleinen auf dem Programm:

13-17 Uhr Weihnachtsbäckerei für Kinder
mit Katharina Hesse, Kulinarische Kultur

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Und auch diesmal wird es wieder die beliebten Tastings beim Naschmarkt geben. Im „Naschlabor“ könnt Ihr aus erster Hand erfahren, wie die jeweiligen Erzeugnisse gemacht sind.
Die Teilnahme ist für Besucherinnen und Besucher kostenlos, Dauer jeweils ca. 30 Minuten. Leider ist keine Platzreservierung vorab möglich – first come, first serve!

  • 14 Uhr: »La Pastiera Scomposta«, ein neapolitanischer Feiertagskuchen. Mit Luisa Giannitti von Luisakocht
  • 15 Uhr: Stollen, Dominosteine & Co. – oder: Was Sie schon immer über Weihnachtsbäckerei wissen wollten… Mit Bäckermeister Björn Wiese, Privatbäckerei Wiese
  • 16 Uhr: Deutsch-französische Freundschaft: Wenn Lebkuchen auf Crème de marrons trifft. Mit Nina Junghans, Art Sucré
  • 17 Uhr: Make chocolate fair & delicious. Mit Christoph Wohlfarth, Wohlfarth Schokolade, und Johannes Heeg, Make Chocolate Fair

In Berlin gibt es seit einigen Jahren zahlreiche Manufakturen und Lebensmittelhandwerker, die Backwaren und Süßigkeiten mit hohem Qualitätsanspruch herstellen. Die süße Szene der Hauptstadt ist ausgesprochen international geprägt. Der Berliner Naschmarkt in der Markthalle Neun bietet mehrmals im Jahr diesen Anbietern eine Plattform, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Der Naschmarkt lädt ein zum bewussten Kauf hochwertiger süßer Geschenke für das Weihnachtsfest und unterstützt deshalb die europäische Kampagne für faire Schokolade „Make Chocolate fair“. (http://de.makechocolatefair.org) Die Kampagne richtet sich an die großen Kakao- und Schokoladenproduzenten und fordert eine faire Entlohnung der Kakao-BäuerInnen, die Einhaltung der Menschenrechte, das Verbot von Kinderarbeit und eine nachhaltige, bio-diverse Landwirtschaft in den Erzeugerländern.

Veranstalter des Berliner Naschmarkts sind die Markthalle Neun und Slow Food Berlin, mit freundlicher Unterstützung der Berliner Meisterköche und den Medienpartnern taz.die tageszeitung und TIP Berlin.

 

Berliner Naschmarkt im Advent

Sonntag, 7. Dezember 2014, 12–18 Uhr

Eintritt: 2,- € (Kinder und Jugendliche frei)

www.facebook.com/naschmarkt

Mit freundlicher Genehmigung von http://www.markthalleneun.de/

SüßkartoffelGnocchis

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Die Süßkartoffel (Ipomoea batatas) auch Batate oder Knollenwinde genannt,
stammt ursprünglich aus Südamerika. Kennzeichnend ist ihre grell-orange leuchtende Farbe (es gibt sie aber auch als weiße Süßkartoffel bzw. weiße Kartoffel) und der intensive Eigengeschmack nach süßlicher Kartoffel – daher auch ihr Name.

Süßkartoffeln sind im Grunde genommen gar keine Kartoffeln. Sie sind zwar Knollen, die in der Erde wachsen, zählen aber botanisch gesehen zu den Windengewächsen. Kartoffeln gehören zu der Familie der Nachtschattengewächse.

Küchentechnisch kann die Batate wie die Kartoffel vielseitig verarbeitet werden, z.B. gewaschen und geschält werden sie gekocht, gebacken, frittiert, überbacken oder gebraten – zu Suppen, Salaten, als Beilage oder Eintopf uvm. zubereitet. Um ein noch intensiveres Aroma zu erhalten, werden sie im Ganzen (mit Schale) im Backofen gebacken, dadurch bleibt das Aroma komplett erhalten.

Nährwert von 100g Süßkartoffel:
1,6 g Eiweiß
0,1 g Fett
20 g Kohlenhydrate
3 g Ballaststoffe

Vitamine & Mineralstoffe u.a.:
260 µg Vitamin E
8509 µg Beta Carotin
2,4 mg Vitamin C
1,8 µg Vitamin K
200 µg Vitamin B6
337 mg Kalium
25 mg Magnesium
30 mg Calcium
600 µg Eisen

Rezept für SüßkartoffelGnocchi

SüßkartoffelGnocchi
500 g Süßkartoffeln
150 g Weizenmehl
50 g Butter
40 g Weizengrieß
2 Eigelb
1 Tl Meersalz
1/2 TL Zitronenabrieb
frisch geriebene Muskatnuss,
Mehl für die Arbeitsfläche

Die Süßkartoffeln waschen, schälen, in Würfel schneiden und im Backofen mit leicht gesalzenem Wasser bedeckt bei 180 °C dämpfen, bis das Wasser verdampft ist. Danach noch gut ausdämpfen lassen.
Mit einer Gabel die Kartoffelstücke zerdrücken, Mehl und Weizengrieß darüber stäuben, Butterflocken, Eigelbe und Zitronenabrieb dazu geben, mit Muskatnuss und Salz abschmecken und zügig zu einem glatten Teig verkneten. 
2 cm dicken Rollen formen, 1,5 cm dicke Stücke abteilen und jeden Gnocchi ganz leicht  unter einer Gabel rollen und dabei mit der Gabel leichte Rillen in den Teig drücken. Die fertigen Gnocchi auf ein bemehltes Brett legen.
In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Gnocchi auf einmal hineingeben, einmal aufkochen lassen, dann den Topf zur Seite nehmen. Wenn die Gnocchi an die Oberfläche steigen, noch etwa 3 Min. gar ziehen lassen.

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Gebratene SüßkartoffelGnocchi mit Kräuterseitlingen und Portulak

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Wochenmarkt in Berlin Kreuzberg

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In Berlin gibt es fast an jedem öffentlichen Platz oder kleinen Park und in jedem Stadtbezirk Freitags bzw. Samstags einen Wochenmarkt mit frischen Produkten aus der Region.
Kleine Marktständchen mit verschiedensten Lebensmitteln, aber auch frisch zubereiteten Leckereien, bei denen einem das Wasser im Mund zusammen läuft.

Traumhaft!
So viel Frische, Regionalität, Saisonalität, Detailverliebtheit und Leidenschaft an einem Ort zu finden.
Es gibt nichts schöneres, wochenends früh aufzustehen und einer der Ersten auf dem Wochenmarkt zu sein. Zuzusehn, wie die Marktleute ihre frisch geernteten Produkte aufbauen, die kleinen Fressbuden ihre Leckereien zurecht rücken – jeder Stand prall gefüllt mit Essgut…

 

Markthalle Neun in Kreuzberg

 

IMG_2869Bild Anfang 19. Jhd. Markthalle IX – Kreuzberg
 

Die Markthalle Neun, auch Eisenbahnmarkthalle genannt, wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet, um die offenen meist unter unhygienischen Umständen geführten Märkte zu ersetzen. Eröffnet im Jahre 1891 war sie eine der vielen Lebensmitteleinkaufs-Magnete. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde sie kontinuierlich weiter betrieben, bis große Discounter weite Teile der Markthalle aufkauften und so die schöne Fläche und der eigentliche Nutzen immer weiter verkümmerte.
Seit Ende 2011 lebt die Markthalle Neun wieder auf und eine florierende Anzahl an Marktständen breitet sich in ihr wieder aus; für umliegende Einheimische optimal, sie können dort an Dienstagen, Freitagen und Samstagen ihr frisches Obst, Gemüse, Brot, Gebäck, Käse, Fisch, Fleisch und vieles mehr besorgen.

Endlich gibt es in Kreuzberg wieder eine Plattform für lokale Kleinhändler, Foodbegeisterte und Genussmenschen – kulinarische Vielfältigkeit soweit das Auge reicht, wenn man durch die kleinen feinen Genussgässchen schlendert, beeindruckt von den vielen Düften, Aromen und Geschmäckern – ein Augenschmaus obendrauf!

Neulich, Freitags auf dem Wochenmarkt… Herbstzeit – Saison für Kohl, Rüben & Co.

IMG_2856 IMG_2857Dreierlei Karotten: klassisch, Ur-Karotte bzw. violette Karotte und gelbe Karotte

IMG_2858Rote & gelbe Bete, Mangold & roter Mangold (auch Senfkohl genannt)
rechts außen blauer Kohlrabi

IMG_2859HokkaidoKürbis und diverse Zierkürbisse, Zuckermais, Tobinambur, verschiedenste Kartoffelvarietäten

IMG_2860Karotten, Pastinaken, Petersilienwurzeln, schwarzer & weißer Rettich, Navetrübchen (auch Mairübchen)

IMG_2862Navettrübchen, Blattspinat, Grünkohl, Spiztkohl, Feldsalat, Radicchio

IMG_2861Romanesco, dreierlei Karotten, Schalotten, rote Zwiebeln, und und und

IMG_2876Sellerie, Porree (Stangenlauch), Fenchel, Staudensellerie, Romanesco
wunderhübsch anzusehen, welche Vielfalt im Hintergrund zu erkennen ist.
Wir haben jetzt Mitte November und Ihr seht, es gibt so viel an saisonalem Obst und Gemüse. Greift zu, probiert aus!

 

IMG_2863Verschiedene Wildkräuter, Meerrettich, Shii-Take-Pilze, Kräuterseitlinge

IMG_2864Austernpilze, Egerlinge (braune Champignons), Limonenseitlinge, Rosenseitlinge

IMG_2865Buchenpilze, Austernseitlinge, Kastanienseitlinge, Goldkäppchen

 

 

„Kinder – nascht!“
Kuchen, Torten, Kleingebäck darf niemals fehlen!

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Mamma mia! Pasta italiana! Frisch zubereitet – gibt´s was besseres?IMG_2877

 

..wird noch ein Strauß Blumen für den Nachmittags-Kaffee & Kuchen benötigt?
Oder für einen lieben Menschen ein paar herbstlich geschmückte Blumen.. gibt es auch!

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Zu guter Letzt – freudetaumelnd und schwierig in der Entscheidungsfindung.. habe ich mich für ein paar Kleinigkeiten entschieden:
IMG_2882Grünkohl – roter Mangold – gelbe Bete – Pastinake

ich freu mich schon auf´s Kochen…

KuKu kulinarisch unterwegs – Oberfranken Ausstellung in Hof

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Ein mal quer durch Bayern, an´s nordöstlichste Ende, nach Hof auf die Oberfranken Ausstellung.

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Kulinarisch werden die Messebesucher mit regionalen und saisonalen Leckereien verwöhnt.

Gebackener HokkaidoKürbis
Diese Kürbisart, von der japanischen Insel Hokkaidō stammend, hat einen leicht nussig esskastanienähnlichen Geschmack, dessen Schale mit verzehrt werden kann.
Für gebackenen Hokkaido wird ein Backblech mit Olivenöl bestrichen, etwas Meersalz, Pfeffermühle und Zucker darauf gestreut, den in grobe Stücke geschnittenen Hokkaido und nach Belieben frische Rosmarin- und Thymianzweige dazu.
Bei 180°C goldbraun backen.

Den fertig gebackenen Hokkaido kann man direkt als Beilage reichen, oder für eine Kürbissuppe, KürbisKartoffelPüree, oder Gnocchi, als Füllung uvm. weiter verarbeiten.

Nährwert:

pro 100g besitzt der HokkaidoKürbis 63 kcal, davon 1,7 g Eiweißanteil und einen hohen Kohlenhydratanteil, 12,6 g auf 100 g, deswegen auch seine sättigende Eigenschaft, die mit dem Ballaststoffgehalt von 2,5 g einhergeht. Neben essentiellen Fettsäuren, besitzt er einen hohen Vitamin C – Gehalt, 32,1 mg.


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Oliven Focaccia mit Kirschtomaten und krossem Rosmarin IMG_1650 IMG_1653

 

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Ein beliebtes Herbst-/Winter-Gemüse ist der Wirsing.
Österreichisch einfach nur Kohl genannt, wird er hierzulande auch Wirsingkohl, Welschkohl, Welschkraut oder, wenn man in die Schweiz fährt, sprechen die Einheimischen über Wirz.
Kennzeichnend für diese Kulturvarietät sind die kraus gewellten Blätter.

Ich bereite eine Wirsing-Rahmsuppe mit krossen Speckwürfeln zu:

Dazu Wirsing klein schneiden, Zwiebel in feine Würfel schneiden,
Beides in Butter goldbraun dünsten, mehlieren (mit Mehl bestäuben) und mit Gemüsebrühe und Milch aufgießen, weich köcheln lassen,
mit Meersalz, etwas Pfeffermühle und frisch gemahlene Muskatnuss abschmecken.
Währenddessen Speck in feine Würfel schneiden und in der Pfanne goldbraun kross braten.
Nach Belieben kann die Suppe fein gemixt werden oder als Eintopf, wahlweiße noch mit Kartoffelwürfeln darin, serviert werden.

Nährwert:

pro 100g besitzt Wirsingkohl 32 kcal, er enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senfölglykoside.
Hervorzuheben ist, dass Wirsing den doppelten Anteil an Eiweiß wie Weiß- und Rotkohl besitzt und reichlich Chlorophyll (Blattgrün) beherbergt. Neben essentiellen Fettsäuren, besitzt er einen erhöhten Eisen- und Phosphorgehalt, desweiteren Carotine und mehrere B-Vitamine.
100 g roh verzehrter Wirsing decken den Tagesbedarf an Vitamin C ab.

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Süße Leckereien dürfen natürlich nicht fehlen!!

Portweinzwetschgen mit Orangen-Vanille

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ZwetschgenWähe

ist ein flacher Blechkuchen. Die Bezeichnung kommt aus dem Schweizerischen und ist ähnlich der französischen Quiche.
Grundsätzlich versteht man darunter einen dünne Kuchenteig, entweder Mürb-, Rühr- oder Blätterteig der mit Früchten (oder Gemüse) belegt wird und mit einer Royale (Milch-Sahne-Eigemisch) bedeckt gebacken wird. Je nach Geschmack, pikant oder süß.IMG_1638

 

Kokos-Panna Cotta mit WaldbeerenRagout

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Karamellisierter Birnenstrudel mit BrombeerCoulisIMG_1613

Pasta do it yourself!

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Wo kommt die Pasta eigentlich her?
Die am logischsten erscheinende und sicher am häufigsten gegebene Antwort ist sicher Italien Synonym für Pasta. Tatsächlich wurde die Nudel erstmals im 12. Jahrhundert nachweislich in der italienischen Küche erwähnt. Verfasser der ersten schriftlichen Zeugnisse ist der Geograf Al-Idrisi, der davon berichtet, dass in Sizilien, in der Nähe von Palermo, Fäden aus Weizen gekocht wurden.

 Fakt ist aber, dass die ältesten schriftlichen Belege über die Herstellung und den Verzehr von Nudeln aus China stammen, aus den Zeiten der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.). Aber auch bei den Griechen der Antike waren die Nudeln bekannt: In Gräbern aus der Zeit etwa 400 v. Chr. fanden Archäologen Abbildungen von Geräten, die zur Nudelherstellung benötigt wurden. Auch in alten römischen Texten von Horaz und Cicero finden sich Berichte von „Lagoni“, einer flachen, Pasta-ähnlichen Speise, und in einem der ersten Kochbücher, das von dem Römer Apicius um das Jahr 25 v. Chr. verfasst wurde, findet man tatsächlich schon einige Pasta-Rezepte.

 Um die Geschichte, wie nun das Rezept genau nach Italien kam, ranken sich diverse Mythen und Legenden. Der wohl bekanntesten Legende zu Folge hat Marco Polo auf einer seiner Reisen nach China das Gericht kennengelernt und dann voller Begeisterung in seine Heimat Italien importiert. Eine weitere Legende schreibt die Einfuhr der Pasta weit weniger romantisch den Arabern zu, die Sizilien im Jahre 827 besetzt hatten. Denen war die Pasta schon seit längerem bekannt und sie brachten die besetzte Insel auf den Geschmack der Teigware.

 

Ich produziere, je nach Bedarf, zwei verschiedene Pastarezepturen,
eine Variante mit Ei – der Teig ist geschmeidiger und dehnbarer, also perfekt für gefüllte Pasta.

Pastateig mit Ei:
400 – 500 g Mehl
200 ml Wasser
1 Ei
10 g Olivenöl
1 Msp. Meersalz
Die andere Variante Vegan, ohne Ei, mit Olivenöl und Wasser angerührt, ist optimal für diverse Pastasorten, wie z.B. Spaghetti, Tagliatelle, Linguine, Pappardelle, etc. .. die auch zum Trocknen geeignet sind.
(Tipp: V-Ravioliteig kann trotzdem mit dem Emulgator und Eiersatz: 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser angerührt – für Pastateig zum Füllen – hergestellt werden).

V – Pastateig ohne Ei:
175 – 200 g Weizenmehl
25g Hartweizengrieß oder doppelgriffiges Mehl
1 Msp Meersalz
1 TL Olivenöl
ca. 50 – 100 ml Wasser

 

Tomaten-Pasta
Für den gefärbten Teig habe ich bei einer Pastateigmenge von 400 – 500 g je nach gewünschter Farbintensität 2–3 EL Tomatenmark mit etwas Olivenöl glattgerührt (in Öl aufgelöstes Tomatenmark wird intensiver in der Färbung) und in den Teig eingearbeitet.

Herstellung von Spaghettini:

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Ihr habt Euch bestimmt schonmal gefragt: wie macht man eigentlich gestreiften Teig?
Hier die Antwort: Zuerst wird eine farblose Teigbahn ausgerollt. Dann stelle ich aus dem Tomatenteig Spaghettini her und lege in äußerster Präzisionsarbeit die Spaghettini, Faden für Faden, parallel über die komplette Teigbahn und drücke sie leicht an.
Ja, dafür braucht man ein ruhiges Händchen und ganz viel Geduld! Vor allem, wenn ich dann die präparierte Teigbahn noch einmal durch die Pastamaschine kurbeln muss…. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

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Rezept für die Füllung:
100 g Spargel, grün
50 g Ricotta
25 – 50 g Mie de pain (Semmelbrösel)
1 Ei
Meersalz, Muskatnuss, Pfeffermühle

Spargel schälen, in feine Würfel schneiden und in Butter dünsten, würzen, abkühlen lassen; Spargelwürfel mit Ricotta, einem Teil Mie de pain und dem Ei vermengen, je nach Beschaffenheit noch Brösel hinzu geben, und würzig abschmecken.

Wichtig:

  • Die Pastafüllung darf auf keinen Fall zu flüssig bzw. zu feucht sein; wenn dies der Fall ist, einfach noch Mie de pain zugeben.
  • Gut würzig abschmecken!

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…zwischen der Füllung die Teigbahn mit Eiweiß (dient als „Kleber“) bestreichen; dann mit einer zweiten Teigbahn bedecken, andrücken und nach belieben ausstechen.

 

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…nicht nur gestreift, sondern auch „kariert“ wird getestet…
der einzige Nachteil – die Querstreifen zieht es durch das Ausrollen etwas in die Breite – sie sehen nicht mehr ganz so gut aus. Pasta in der Optik einer Tischdecke 😉

IMG_0600 IMG_0602 IMG_0603Die Kochzeit variiert je nach Dicke der Pasta zwischen 3 und 5 Minuten.

Hier noch einige Kochregeln:

  • Italienische Mengenlehre:
    Für eine Person reichen 100g Pasta.
    Diese benötigt, um richtig zu kochen, 1 Liter Wasser und 10g Salz.
  • Damit die Pasta während des Kochens frei „wandern“ kann,
    einen großen, hohen Topf verwenden.
  • Sobald das Wasser sprudelnd kocht, kommt das Salz hinzu.
    Jetzt erst die Pasta in einem Schub hineingeben und kräftig umrühren. Lange Nudeln wie Spaghetti langsam ins Wasser gleiten lassen.
  • Das Wasser muss während der gesamten Kochzeit im offenen Topf sprudeln.
    Damit die Nudeln nicht festkleben, immer wieder umrühren.
  • Ganz wichtig:
    Um den richtigen Garpunkt abzupassen, immer wieder einzelne Nudeln probieren, damit sie auf keinen Fall zu weich werden.
    Italiener kehren beim Pastakochen dem Topf nicht einmal den Rücken zu!
  • Die bissfeste Pasta in ein Sieb abgießen, sofort mit der Soße vermengen und in einer vorgewärmten Schüssel servieren.
    Denn die noch poröse Oberfläche frisch abgegossener Pasta kann den Geschmack der Sauce am besten annehmen.
  • Pasta nicht mit kaltem Wasser abschrecken, da diese dadurch sofort kalt wird.
    Gute Teigwaren kleben ohnehin nicht, und schlechte lassen sich auch so nicht verbessern.
  • Da hochwertige Pasta auch dann nicht klebt, wenn sie ausschließlich in Salzwasser gekocht wird, ist das Zugießen von Öl überflüssig.
    „Geölte“ Nudeln nehmen zudem den Soßengeschmack nicht optimal an.
    Für viele Italiener ist das Ölen deshalb ein Sakrileg!
  • Pasta für Gäste immer erst zubereiten, wenn diese schon da sind.
    Denn, wie die Italiener sagen:
    „Die Gäste sollen auf die Pasta warten und nicht umgekehrt!“