Schlagwörter

, , , , , , , , , ,

Vitamine, Mineralstoffe und Sekundäre Pflanzenstoffe waren das Thema meines heutigen KochKurses.

IMG_7835IMG_7836

Vitamine in Kraut und Rüben, Obst und Gemüse … wo sind die Vitaminbomben versteckt? Die richtige Vor- und Zubereitung spielt hierbei auch eine wichtige Rolle. Der Körper soll die fett- und wasserlöslichen Vitamine so reichhaltig es geht aus den Lebensmitteln herausschöpfen.

Vitamine haben, jedes für sich, eine ganz bestimmte Funktion. Vitamine steuern biochemische Vorgänge in unserem Körper und sorgen für einen ungestörten Ablauf unseres Stoffwechsels. Der Mensch kann mit Ausnahme der Vitamine A und D diese nicht selbst herstellen, er muss die Vitamine daher mit der Nahrung aufnehmen. Ein Speichern der Vitamine auf Vorrat ist kaum möglich, deshalb müssen die Vitamine täglich mit pflanzlicher und auch tierischer Nahrung aufgenommen werden.

Kein Nahrungsmittel enthält alle Vitamine. Eine vielseitige, ausgewogene und auf vitaminreiche Lebensmittel orientierte Kost ist also notwendig. Die Art der Zubereitung spielt eine wesentliche Rolle, wenn man alle Vitamine erhalten will.

IMG_7973

 

Interessante Infos zu einigen Vitamin- und Mineralstoffbomben:

 

Ingwer
steckt voller Scharfstoffe. Sie aktivieren Wärmerezeptoren. Er lindert Schmerzen (Wirkstoff Acetylsalicylsäure ), dämmt Entzündungen ein und hemmt die Blutgerinnung. Des weiteren mindern die Inhaltsstoffe des Ingwers Übelkeit und Brechreiz.
Sogar während einer Chemotherapie scheint sich das Gewächs zu bewähren. Studien zeigen, dass es Krebspatienten weniger stark übel wird, wenn sie neben chemischen Brechreizhemmern Ingwer einnehmen. So berichten Forscher der Universität von Rochester (USA), dass Ingwer-Extrakt die Beschwerden um 40 Prozent senke, wenn Patienten diesen drei Tage vor und nach der Chemotherapie anwenden. Allerdings ist die Studienlage zu diesem Thema noch nicht eindeutig erforscht.
Vorsicht: Kein Ingwer für Schwangere!
Schwangere, denen Übelkeit zu schaffen macht, sollten Ingwer dagegen nicht einsetzen. Denn bestimmte Inhaltsstoffe können die Wehen auslösen. Wer einen empfindlichen Magen hat, verzichtet auf das Gewürz unter Umständen auch besser. Denn der Scharfmacher bewirkt, dass mehr Magensäure gebildet wird. 
Tabu ist Ingwer außerdem für Menschen, die zu hohen Blutdruck haben oder an Gallensteinen leiden. Sonst gilt Ingwer als sehr gut verträglich.
Zudem hat Ingwer einen bereits seit langem bekannten, verdauungsfördernden Effekt.

Goji-Beeren
sind kleine rote Wunderfrüchtchen. Sie vereinen in sich nahezu alle lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffe in einer einzigartigen Kombination und enthalten darüber hinaus eine Vielzahl jener sekundären Pflanzenstoffe, die in unserer alltäglichen Nahrung nur noch unzureichend vorhanden sind. Goji-Beeren sind infolgedessen ein perfektes Lebensmittel – ein Superfood, das jede Ernährung bereichern und unsere Gesundheit optimieren kann.
Die Goji-Beere (Lycium barbarum) heisst auch Bocksdornfrucht, Wolfsbeere oder Glücksbeere (happy berry). Die Heimat der Goji-Beere liegt in China und der Mongolei. Und so ist sie auch seit vielen Jahrtausenden bei ganz unterschiedlichen Beschwerdebildern ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Allerdings wächst die Goji-Beere auch noch in manchen Regionen Tibets im Himalaya. Gerade die Goji-Beere aus Tibet zeichnet sich durch eine besonders saftige und süsse Qualität aus und weist ein höheres Vitalstoffprofil auf als Goji-Beeren aus anderen Regionen der Welt. Goji-Beeren gehören wie Kartoffeln, Tomaten und Paprika zur Familie der Nachtschattengewächse. Im Gegensatz zu Letzteren jedoch ist der Goji-Busch winterhart und kann daher auch in mitteleuropäischen Gefilden gepflanzt werden.

Aronia-Beeren
die in unseren Breiten perfekt gedeiht. Sie ist eine vitaminreiche und gesundheitsfördernde Frucht. Unter der deutschen Bezeichnung „Apfelbeere“ fasst man etwa neun, im Wesentlichen aber drei Kernobstsorten zusammen, deren Früchte im Spätsommer bis Frühherbst geerntet werden können.
Aronia stammen aus Nordamerika, wurden aber in den vergangenen Jahrhunderten bereits in Asien und Osteuropa landwirtschaftlich angebaut. 
Rein geschmacklich sind Aroniabeeren mit einer intensiven Säuerlichkeit gestraft, aber dafür enthalten sie viel Vitamin C und Antioxidantien. Diesen wird eine vorbeugende Wirkung gegen ernsthafte Herz- und Kreislauferkrankungen zugeschrieben. Sie sorgen übrigens für die sehr kräftige Farbe der Beeren, die als alternative Lebensmittelfarbe Verwendung findet. Als weiterer gesundheitsfördernder Inhaltsstoff gelten die Polyphenole, die die Durchblutung des Körpers anregen und Immunfunktionen stärken sollen. Seit den Neunziger Jahren erscheinen immer wieder neue wissenschaftliche Studien, die die Wirkung der Aroniabeeren prüfen und bereits an kleinen Probantengruppen belegen konnten. Man darf gespannt sein, welche Erkenntnisse in den nächsten Jahren noch zu Tage gefördert werden.

 

Folgende Gerichte haben wir in unserem KochKurs zubereitet:

  • Misosuppe mit Seidentofu und Wakame V
  • Pflücksalat mit Orangenvinaigrette und Avocado V
  • ObstMüsli mit frischen Kräutern V
  • RohkostVielfalt (Karotte-Apfel, Rote Bete-Pastinake) V
  • Bayrisch Kraut vom Spitzkohl mit Drillingen
  • Taboulehsalat mit Petersilie V

IMG_7974 IMG_7975

V – alle Gerichte mit diesem Zeichen sind Vegetarisch und können auch als Vegane Variante zubereitet werden.

 

 

 

 

Werbeanzeigen